Es
gibt mehrere Kiesgruben um Erfurt herum in denen getaucht werden kann. Eine
Kiesgrube ist der Alperstedter See.Die Sichtweiten sind von der Jahreszeit abhängig
und wieviel Taucher eventuell schon im Wasser waren.Wenn es die Zeit erlaubt
geht es ein Stück weiter weg. Für einen Tagesausflug eigenen sich
Löbejün bei Halle und Kulkwitz bei Leipzig.
Wo
gehen wir tauchen ?
Steinbrüche
Löbejün
Kulkwitz
Alperstedter
See
- Lage: nördlich von Erfurt; von Stotternheim
Richtung Alperstedt fahrend auf der linken Seite (ein Schild weist auf die
Tauchbasis hin)
- 3km langer und 1km breiter Kiessee, der
bereits am südlichen Ende rekultiviert wurde
- Es hat sich auch schon ein kleines Naherholungsbebiet
angesiedelt
- Tauchtiefe im Bereich der Basis so um die
6 Meter
- Die Sichtweiten können stark schwanken
und sind hier auch von der aktuellen Windrichtung und Stärke abhängig. Bei
ruhigem Wind hat man bessere Sicht und auch weniger Surfer
- Der Kulkwitzsee liegt direkt an der Leipziger
Stadtgrenze und gehört zu den beliebtesten Tauchgewässern im Osten Deutschlands.
- Es handelt sich dabei um einen ca. 150
ha großen rekultivierten Tagebau
- Tiefe: 34 m
- Er ist üppig mit Pflanzen und Fisch besetzt,
so z.B. Hechte und Spiegelkarpfen.
- Teilweise findet man Tagebaureste. Auch
die gespenstischen Unterwasserwälder an vielen Stellen machen den Tauchgang
zum Erlebnis.
- Bis 10m Tiefe ist es ein wirklich sehr
lohnenswertes Tauchgewässer.
- Es sind nur 3 Einstiegsstellen zugelassen,
ansonsten Schutzgebiet
- Am See befinden sich 2 Tauchbasen.
- Die Anzahl der Taucher kann, vor allem
im Sommer, limitiert werden
- Tauchen ist nur mit vorheriger Anmeldung
möglich
- über die A14 (Halle - Magdeburg) Abfahrt
Löbejün
- 20 km nördlich von Halle, 500 m hinter
Löbejün (Richtung Könnern) in einen Feldweg einbiegen
- Steinbrüche, die durch Regen und Grundwasser
ihren Wasserstand halten
- von den 3 Steinbrüchen sind nur der erste
und der dritte betauchbar
- der zweite (10m tief) ist von steilen Felswänden
umgeben, der Ab- und Aufstieg mit Tauchausrüstung ist hier sehr mühsam
- der vordere ist der größte und mit 18m
auch der tiefste
- im hintersten Steinbruchsee erreicht man
ca. 12m Tiefe
- man findet Pumpenhäuser, Loren und Schienen
als Überbleibsel aus der Abbauzeit
- wegen der Steilwände und der Einstiege
für Anfänger weniger geeignet
- keine Tauchbasis am See;
- Wer hier tauchen möchte, der sollte sich
aber sehr zeitig auf den Weg machen. Je weniger Taucher vor einem dort waren,
desto besser ist hier erfahrungsgemäß die Sicht.
11.03.2006